Bier

Bier – Ein Stück Hopfenkunst

Bier – Ein kühler Genuss nicht nur an heißen Tagen.

Seit wann wird es gebraut?

Erste Spuren in Israel die an die 13.000 Jahre alt sind belegen, dass es den Gerstensaft schon sehr lange gibt. Das älteste Rezept stammt aus China und soll 5.000 Jahre alt sein. Auch die Ägypter brauten es und die Kelten kannten Schon Gerstenbier und Weizenbier.

Da das beliebte Getränk durch das abkochen im Sudprozess keimfrei wurde, wurde es im Mittelalter dem Brunnenwasser vorgezogen und diente sogar Kindern oft als „flüssiges Brot“ und somit als Nahrungsquelle.

Eine sehr anschauliche Darstellung der Geschichte des Bieres gibt es auf Wikipedia.

Was darf in’s Bier rein?

Im Reinheitsgebot vom 4. März 1918, hier wurde erstmalig der Begriff „Reinheitsgebot“ verwendet, steht, dass der Trunk nur aus Hefe, Hopfen, Malz und Wasser bestehen darf. Bereits im Jahre 1516 gab es eine bayrische Landesordnung, auf die sich viele beziehen, wenn sie vom „Reinheitsgebot des Bieres“ sprechen. In dieser ist allerdings nur von Gerste, Hopfen und Wasser die Rede.

Bereits 1156, als Kaiser Friedrich Barbarossa Augsburg die Stadtrechte verlieh, war die Sprache vom Bier und dem Ausschank.

Und welches Bier soll ich trinken?

Belgische Biere

Bier aus Österreich

Deutsche Biere

Französische Biere

Italienische Biere

Bierzusatz

Picon Biére

Der Tag des Biers

Der internationale Tag des Bieres ist der erste Freitag im August. in 2020 also der 7.8.

Die Deutschen feiern den Tag des deutschen Biers am 23. April und in Österreich wird am 30. September gefeiert. In der Schweiz huldigt man dem Gerstensaft am letzten Freitag im April.

Wie wird es  gebraut?

Zunächst wird aus dem Getreide Malz hergestellt. Es wird kurz aufgekeimt, je nach Malzart fünf bis sieben Tage, der Keimling entfernt und anschließend getrocknet und geschrotet.

Wasser wird auf ca. 60° C erwärmt, das Malz hinzugegeben und bis auf 75° C weiter erhitzt. Dieser Prozess nennt sich Maischen. Nachdem die Maische geläutert wurde, man trennt die Flüssigkeit von den restlichen Feststoffen, gibt Hopfen hinzu, kühlt das Ganze runter und gibt die gewünschte Hefesorte, die sich je nach Biersorte unterscheidet, hinzu.

Obergärig – untergärig?

Aufgrund der Hefesorte unterscheidet man in obergäriges und untergäriges Bier. Beim Obergärigen schwimmt die Hefe oben und kann abegschöpft werden, die untergärige Hefe zu Boden sinkt. Altbier, Bockbier, Kölsch, Hefeweizen, Stout und Pale Ale zählen zu den obergärigen Sorten, Export, Lager, Märzen und Pils sind untergärige Biere.

Die Hefe setzt den Zucker in der Flüssigkeit während der ca. einwöchigen Hauptgärung in Alkohol und Kohlendioxid um. Im weiteren Verlauf wird das Jungbier nachgegärt, gelagert gefiltert und nach bis zu sechs Wochen abgefüllt.

Weitere Infos

Viele Infos gibt es auf NRW-Tourismus.

Wohl bekomm’s! Prost!

 

Fragen und Anregungen bitte an: wirtz@lecker-wirtz.de

Gutes Gelingen beim Kochlöffel Schwingen!

#leckerwirtz #leckerwirds #meinkochplatz #bier

Lecker Wirtz schwarz weiß

 

 

 

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