Lorbeer, Wacholder und Nelken

Lorbeer

Die Geschichte des Lorbeers, der als Strauch bis 10 m Höhe erreichen kann und nicht winterfest ist, verliert sich im Dunkel der Antike. Angeblich soll Poseidon seine Tochter, die Nymphe Daphne, in einen Lorbeerstrauch verwandelt haben, als diese ihn wegen dem ihr nachtsellenden Apoll, zu Hilfe rief. Seitdem trägt dieser als Trauer über die abgewiesene Liebe einen Lorbeerkranz. Ähnliches geschah der Nymphe Minthe, die zur Minze wurde.

Im östlichen Mittelmeerraum heißt der uns bekannte erchte Lorbeer daher auch noch ähnlich dafin (rumänisch, griechisch), defne (türkisch) und dafna (hebräisch).

Bei uns ist der echte Lorbeer Basis für viele Saucen und Suppen und wird sowohl bei Fisch, als auch bei Fleisch verwendet. Besonders bei Rotkohl und Sauerkraut sowie Wild ist er bei uns beliebt.

Was zeichnet Lorbeer aus?

Alle Speisen profitieren von dem herb-würzigen Geschmack des Lorbeers, der oft mit Wacholder, Kümmel und Gewürznelken kombiniert wird. Er soll verdauungsfördernde Eigenschaft haben, weswegen er bei Kohlgerichten verwendet wird.

Bouquet garni

Das französische Kräutersträußchen, das zum Würzen von Brühen, Eintöpfen und Schmorgerichten dient, besteht aus frischer Petersilie, Thymian und einem Lorbeerblatt. Am besten gibt man den Lorbeer erst in der letzten halben Stunde zun kochenden Gericht hinzu. Die getrockneten Blätter bewahrt man am besten dunkel in einem verschließbaren Behälter auf.

Fragen und Anregungen bitte an: chefkoch@mein-kochplatz.de

Print Friendly, PDF & Email